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Naturerlebnis
Alpwanderungen, Naturphänomene, Aussichtsberge und magische Orte - dies und noch vieles mehr macht das
Naturerlebnis
in Blaichach und dem Gunzesrieder Tal aus. Die Highlights haben wir Ihnen hier zusammengestellt.
Den ausführlichen Naturerlebnisflyer können Sie hier bestellen …
Alpwanderungen – Im Land der Bergbauern
Sennalpe mal zwei
Entlang dieser Tour in Richtung Mittaggipfel erleben Sie gleich 2 Sennalpen auf einen Streich! Deftige Käsebrotzeiten aus hauseigener Produktion und Besichtigung des Käsekellers inklusive. Dazu gibt es grandiose Gipfelblicke in die Allgäuer Hochalpen.
Wegeverlauf:
Parkplatz Reuteweg, Alpe Derb, Schleifalpe, Alpe Oberberg, Käser-Alpe, Parkplatz Reuteweg
Länge:
13 km
Höhenmeter:
655 m
Dauer:
6 Std.
Start/Parken:
Parkplatz Reuteweg (zwischen Ettensberg und Gunzesried)
Einkehrmöglichkeiten:
Sennalpe Derb, Sennalpe Oberberg, Mittag Gipfelstation
Besonderheit:
Alpe Derb & Alpe Oberberg: Käse aus eigener Herstellung, Hüttenmusik im Sommer
Durchs Hochtal von Wiesach
Gönnen Sie sich eine Atempause und begeben Sie sich auf eine Wanderung ins beschauliche Seitental zu Wiesach. Hier finden Sie noch urige Alphütten und einen Naturgarten reich an ehrwürdigen Bergahornbäumen sowie seltenen Blumenarten.
Wegeverlauf:
Parkplatz Säge, Alpe Vorderschönebuch, Alpe Ornach, Alpe Vorsäß 3, Alpe Gerstenbrändle, Parkplatz Säge
Länge:
8 km
Höhenmeter:
300 m
Dauer:
3 Stunden
Start/Parken:
Parkplatz Gunzesried-Säge
Einkehrmöglichkeiten:
Alpe Vorderschönebuch, Sennalpe Gerstenbrändle
Tipp:
jeden Freitag Kässpatzenessen auf der Sennalpe Gerstenbrändle
Naturphänomene
Schönebuchwald im Gunzesrieder Tal
Schon der Name des Ortsgebiets „Schönebuchwald“ zeugt davon – hier ist ein
Naturgarten
mit ganz besonders schön gewachsenen Exemplaren dieser Baumart. Auf dem Weg durch diesen Wald stößt man auf viele Charakterbäume, die oft bizarre Verbindungen mit imposanten Felsen aus
Nagelfluhgestein
eingegangen sind. Ein weiterer Tipp: Am Wochenende lädt die sich am Wegesrand befindende Berghütte zu Käsebrotzeit oder selbstgemachten Kuchen ein. Und diese heißt natürlich: Alpe Vorderschönebuch!
Ostertaltobel und Haldertobel im Gunzesrieder Tal
Einzigartige Wanderungen entlang zahlreicher schäumender
Wasserfälle
, kleiner Strudel und tiefer Gumpen. Man wandert stets im Schatten der Bäume am Ufer entlang und genießt dabei das
Rauschen
des Wassers. Nicht nur die Kinder werden von diesem
Naturschauspiel
begeistert sein. Denn sowohl der Ostertaltobel als auch der Haldertobel sind ein toller Spielplatz. Hier kann man Dämme bauen und sich mit einem Steinmännchen "verewigen".
Aussichtsberge
Siplinger Kopf mit Siplinger Nadeln (1.746 m)
Herrliche Ausblicke erwarten Sie auf dem
Siplinger Kopf
, einem Berg der
Nagelfluhkette
des Gunzesrieder Tals. Bekannt ist der felsige Berg wegen seinen schönen klüftigen Wänden, die sich in den Himmel erstrecken. Die berühmteste von ihnen ist die eindrucksvolle
Siplingernadel
, die sich nordöstlich unterhalb des Gipfels befindet. Die bizarren Felsformationen bestehen aus Nagelfluh, ein Gestein aus größeren und kleineren rundlichen Geröllen („Flusskieseln“), die auf natürliche Weise verkittet worden sind und somit einen zwar porigen, aber doch recht festen Stein bilden. Auf dem Gipfel des Siplinger Kopfes hat man ein überwältigendes
Panorama
! Bei klarem Wetter reicht der Blick vom Iller- und Ostrachtal, bis zum Rubi- und Nebelhorn sowie ins Kleinwalsertal und sogar bis in die Schweiz und nach Ulm. Für fortgeschrittene und geübte
Kletterer
, ist die Siplinger Nadel ebenfalls ein spannendes Betätigungsfeld.
Mittag (1.450 m)
Der Mittag (1.450 m) ist ein idealer Ausgangspunkt für viele herrliche
Wander- und Klettertouren
. Wenn man erst einmal am Gipfelkreuz steht und die herrliche Aussicht in die Oberstdorfer Berge oder ins Alpenvorland genießt, wird man sich verlieben. Wer nicht so gut zu Fuß ist, lässt man sich am besten von der längsten
Doppelschwebebahn
Bayerns zur Bergstation bringen. Langweilig wird es Ihnen sicher nicht, denn bei schönem Wetter starten hier immer
Gleitschirm- und Drachenflieger
. Es ist immer ein aufregendes Gefühl, diese Könige der Lüfte zu beobachten.
Grünten (1.738 m)
Nicht umsonst wird der Grünten, 1738 hoch, auch als
„Wächter des Allgäus“
bezeichnet. Die markante Senderanlage auf dem Bergmassiv ist schon erkennbar, wenn man aus nördlicher Richtung ins Allgäu kommt. Durch seine dem Allgäuer Hauptkamm weit vorgelagerte Position bietet er ein herrliches
Panorama
ins Iller und Ostrachtal, zum Alpsee und in nördliche Richtung bei klarem Wetter bis Ulm.
Magische Orte
400-jähriger Bergahornbaum im Gunzesrieder Tal
Im Gunzesrieder Tal in Richtung Alpe Scheidwang befindet sich im breiten Talkessel der Au-Alpen der
älteste Bergahorn
des Hochtals. Man schätzt ihn auf über 400 Jahre. Man sieht ihn schon von weitem, wenn man - aus Gunzesried-Säge kommend - aus dem Waldstück tritt. Alleine auf den saftigen
Bergwiesen
stehend, ist er von eindrucksvoller Gestalt. Sein dicker, knorriger, mit Moosen bewachsener Stamm erzählt von einigen Jahrhunderten, dabei strahlt er eine ungeheure Ruhe und Gelassenheit aus. Wenn man ganz nah an ihn herantritt und sich darauf einlässt, gibt er gerne etwas von seiner ehrwürdigen
Kraft und Ruhe
an den Besucher ab.
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